Marcel

Mein „kranker“ Weg

Mit 17 Jahren hatte ich das Pfeiffersche Drüsenfieber. Mit 25 Jahren wurde mir dann von mehreren Ärzten eine baldige nicht-alkoholische Fettleber prophezeit und ein Zwerchfell-Durchbruch diagnostiziert. Dieser erklärte erst mal, warum ich immer wieder Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt und Sodbrennen hatte. Zudem lag ich ständig mit Erkältungen flach, wenn auch nur die kleinste Grippewelle umging. Mein Immunsystem war einfach viel zu schwach, um selbst die kleinsten Erreger erfolgreich abzuwehren.

Mit 106 kg Körpergewicht auf 183 cm Körpergröße, bei einem Körperfettanteil jenseits der 30 % war auch der Blick in den Spiegel eine Qual für mich.

Meine Ausgangslage

Meine Transformation

Dabei war ich doch schon seit meinem 16. Lebensjahr im Fitnessstudio angemeldet. Ja – angemeldet!

Aber wie das dann so ist: Man weiß nicht so richtig, wie das mit dem Training überhaupt geht, und man orientiert sich dann an den anderen, die es meistens auch nicht wirklich wissen – was natürlich keiner zugeben mag. Es fehlte das Wissen, es fehlten die Beständigkeit, das Zielbewusstsein, die Disziplin … und auf die zusätzlich entscheidenden Faktoren wie Ernährung, Erholung und saubere Bewegungsabläufe wurde auch kein Wert gelegt. Man wusste ja nichts davon.

Im Zweifel wurde einfach für ein paar Wochen hart trainiert – ja, fast schon Sport gemacht! – und es wurden viele Eiweiß-Shakes getrunken. Dann war die Motivation wieder weg, weil keine Erfolge eintraten und man wieder in den Büroalltag zurücksank, der sich ja so schön bequem und komfortabel anfühlte.

… so konnte das ja nichts werden!

Das sitzende Leben im Büro, das ständige Fast Food, dazu noch der Alkohol an intensiven Wochenenden – all das spiegelte sich deutlich „erfolgreicher“ in meiner körperlichen Erscheinung wider als meine lachhaften Bemühungen, fit zu sein.

Es ging mir einfach nur schlecht!

Am 25.10.2012, nachdem ich also die Diagnosen und Prognosen vernommen hatte und leicht depressiv in meinem WG-Zimmer in Eimsbüttel saß, beschloss ich: Ich bekomme jetzt die Kurve und werde mein Leben ändern!

Jetzt aber richtig!

Ich fing sofort an, mich mit den Themen Fettreduktion, Muskelaufbau und Ernährung auseinanderzusetzen. Schließlich ahnte ich bereits, dass das alles irgendwie zusammenhing. Zu der Zeit fing der Boom in der Fitnessszene erst an und die Informationen waren noch etwas rarer gesät als heute. Aber mit etwas Geduld fand ich alles, was ich brauchte, um die ersten Fortschritte zu erzielen. Mein Ehrgeiz war geweckt.

„… habe alles, was ich bis dahin getan hatte, in Frage gestellt.“

Ich wollte mich verändern! Nicht nur meine äußere Erscheinung, sondern auch meine Einstellung zu Bewegung, zur Ernährung, zur Denkweise – zu mir selbst. Ich wusste, dass ich Grundlegendes anders machen musste, und habe alles, was ich bis dahin getan hatte, in Frage gestellt.

Mit Erfolg!

Je mehr Informationen ich zur Physiologie und Anatomie aufsaugte, desto klarer wurden mir meine Fehler: stundenlanges Sitzen, verarbeitetes Essen, Zucker im Kaffee (bei 6 bis 8 Bechern Kaffee am Tag), zu wenig Wasser usw. Die Liste war lang! Und ich begriff:

Ich war nicht anders! Ich war normal!

Wie ich heute weiß, waren das alles klassische Fehler, die fast jeder Übergewichtige und/oder gesundheitlich angeschlagene „Schreibtischtäter“ im Laufe seiner Berufslaufbahn begeht. Für mich hieß das: Fettleber und Sodbrennen mussten nicht sein! Auch meinem schwachen Immunsystem war ich nicht hilflos ausgeliefert. Wenn ich wollte, hatte ich selbst es in der Hand, das alles zu verändern.

Und ich wollte.

Der Weg war nicht unbedingt einfach, aber simpel: mit frischen Zutaten kochen, regelmäßig trainieren, ausreichend Bewegung in den Alltag integrieren, Zucker meiden, stilles Wasser trinken … All das und noch viel mehr durfte ich mir jetzt bewusst vornehmen und mich in Disziplin üben, um sie langfristig umzusetzen. Denn kurze Änderungen sind nie von langem Erfolg gekrönt.

Es geht um eine Entscheidung.

Heute schwankt mein Gewicht zwischen 82 und 84 Kg bei einem KFA von 10 bis 11 %, je nachdem WIE und WIE VIEL ich trainiere und esse. Ich bin im Schnitt höchstens einmal im Jahr richtig krank und habe kein Sodbrennen mehr – außer wenn ich es mal mit verarbeiteten Nahrungsmitteln übertreibe. Ich gehe durchschnittlich 15.000 Schritte am Tag und trinke bis zu 4 Liter stilles, klares Wasser.

All das führt zu einem gesunden, stabilen und schmerzfreien Körper, in dem ich mich pudelwohl fühle.

Zudem bin ich mit knapp 30 Jahren fitter und leistungsfähiger denn je und ich weiß, dass ich mein biologisches Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft habe.

Ich will mehr, und ich bleibe am Ball!

Das ist auch der Grund, warum ich nun, nachdem ich die Fitnesstrainer- und die Personal-Trainer-Lizenzen erlangt habe, ständig an Aus- und Weiterbildungen teilnehme. Also, wenn ihr mich beim Yoga seht, dann wisst ihr jetzt, was es damit auf sich hat.

Vor allem habe ich den Mut aufgebracht, ein sicheres Umfeld im Vertrieb gegen das Wagnis der Selbständigkeit und des Unternehmertums in der Fitnessbranche einzutauschen und somit meinem Herzen zu folgen. Ich will mein Hobby leben – meinen Lifestyle – und weiter darin wachsen!

Ich kann rückblickend sagen: Es hat sich gelohnt!

Und weil ich gelernt habe, mir immer neue Ziele zu setzen, sobald ich die alten erreicht habe, möchte ich nun all das, was ich gelernt habe und noch lernen werde, an die Menschen weitergeben, die noch am Anfang ihrer Veränderung stehen. Ich möchte Dir helfen, Dir selbst zu helfen!

Lass uns etwas bewegen, denn …

Bewegung bewegt etwas!

Dein Marcel

Du willst Deine Lebensqualität verbessern, Dich wieder kraftvoll, fit und attraktiv fühlen?

Dann trage Dich jetzt zum Beratungsgespräch ein und finde heraus, wie Du wieder in deine volle Lebenskraft kommen kannst.